Biografie

Martin Gerber debütiert am 26. Oktober 1991 als 17 jähriger beim SC Signau, einem Amateurteam in der 2. Liga.   

Dem ehrgeizigen Langnauer ist dies aber nicht genug. Er wechselt auf die Saision 1993/94 zum SC Thun in die 1. Liga, der höchsten Amateur-Liga der Schweiz.

 

Auf die Saison 1994/95 wechselt er als Ersatztorhüter zum SC Langnau, der soeben aus der 1. Liga in die NLB aufgestiegen ist. In seiner ersten Saison in Langnau wird er total während 222 Minuten eingesetzt und erhält 18 Gegentore

 

Am 25. Februar 1997 macht der Emmentaler erstmals in grösserem Rahmen von sich Reden: Er schiesst als erster Torhüter in der Schweiz ein Tor (im 3. NLB-Playoff-Viertelfinal gegen Martigny das 6:4 ins leere Tor)!

 

Einen ersten Karrierehöhepunkt erlebt er am 7. April 1998. Er steigt mit dem Traditionsverein, SC Langnau, in die NLA, die höchste Schweizer Liga auf.

 

Er geht im Sommer 2001 mit Langnaus Trainer Bengt-Ake Gustafsson nach Schweden. Hier wird er auf Anhieb Meister mit Färjestad und dominiert alle Torhüterstatistiken.

 

Am 11. Oktober 2002 kommt er in Dallas vor 18 532 Zuschauern im ausverkauften American Airlines Center gegen die Dallas Stars zum ersten NHL-Teileinsatz.

 

Im Sommer 2004 unterzeichnet Martin Gerber bei den Carolina Hurricanes (NHL) einen Zweijahresvertrag. Die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA können sich aber vor dem Start der Saison nicht auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Martin Gerber startet die Saison somit bei seinem Stammverein, den SCL Tigers in Langnau und wechselt im November 2004 nach Schweden zu Färjestads BK.


In der Saison 2005/06 nimmt auch die NHL wieder den Spielbetrieb auf. Martin Gerber spielt dabei die erste Saison bei seinem neuen Verein, den Carolina Hurricanes. Er stellt dabei einen neuen Klubrekord auf. In 60 Spielen der Regular Season gewinnen die Canes mit Martin Gerber im Tor deren 38, sechs Spiele gehen unentschieden aus und 14 Spiele gehen verloren.

Das Glück ist dann Martin Gerber aber in den Playoffs nicht mehr hold. Eine Krankheit macht seine blendende Form zunichte und der Backup Goalie Cam Ward schlüpft in seine Rolle. Dieser machte seine Sache mit dem ganzen Team so gut, dass die Playoffs am Schluss mit dem erstmaligen Gewinn des Stanley Cups durch die Carolina Hurricanes heraus schaut.

Auch an der Olympiade in Turin trägt Martin Gerber mit seinen Leistungen massgeblich zum Erfolg der Nationalmannschaft bei. Herausragend sicherlich seine Leistung beim 2:0 Sieg über Kanada.

Nach dem Gewinn des Stanley Cups wechselt Martin Gerber zu den Ottawa Senators, welche ihm einen 3-Jahresvertrag angeboten haben.

  


Portrait

Vorname: Martin
Name: Gerber
Geburtsdatum: 3.9.1974
Zivilstand: Ledig
Grösse: 1,78 m
Gewicht: 81 kg   

Karriere:
1991 bis 1993
SC Signau (2. Liga) 1993/94
Thun (1. Liga)
1994 – 2001
Langnau (Elite Junioren/NLB/NLA)
2001/02
Färjestad (Elitserien Schweden)
2002 - 2004
Anaheim (NHL)
2004 - 2005
SCL Tigers (NLA)
Färjrstad (Elitserien Schweden)
2005 - 2006
Carolina Hurricanes (NHL)
2006 -
Ottawa Senators (NHL)

Grösste Erfolge
1997/98
Aufstieg in die NLA mit Langnau (1998)

1999/00
Torhüter des Jahres in der Schweiz

2000/01
Vom NHL-Klub Anaheim Mighty Ducks gedraftet

2001/02
Schwedischer Meister mit Färjestad BK. Torhüter Nummer 1 in der schwedischen Elitserien.

2002/03 Vertragsunterzeichnung bei Anaheim

2005/06
Gewinn des Stanley Cups mit den Carolina Hurricanes

Besonderes
1996/97 Einziger Schweizer Torhüter, der ein Tor geschossen hat (am 25. Februar 1997 im 3. NLB-Playoff-Viertelfinal gegen Martigny das 6:4 ins leere Tor).

1999 Weltmeister im eigenen Land mit dem Inline-Nationalteam

1999/00 Als erster SCL-Spieler für eine A-WM aufgeboten.

2002/03 Sieger im 1. Schweizer NHL-Goalieduell gegen David Aebischer (20.10.02, Anaheim - Colorado 3:2 n.V.)

 

Home    Biografie    Alben    Fanclub    Goalie Camp    Shop    Links    NHL Schweizer    English Section

Impressum / Kontakt
(c) 2007 Martin Gerber Fanclub „let‘s go Tinu“