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Fanfest 2013

Am 21. Juli trafen sich die Mitglieder des Fanclubs "Let's go Tinu" zum traditionellen Fanevent. 

Einige Impressionen vom Event sind nun in der Fotogalerie zu sehen.

Martin Gerber: "Ich werde nie sesshaft sein"

Der 38-jährige Torhüter Martin Gerber zeigt sich an der WM in ausgezeichneter Verfassung. Im Interview spricht er über Teamgeist und George Bush und weshalb er nicht nach Langnau zurückkehrt.

Mögen Sie Oper und Gesang?
Martin Gerber: Ich kann es mir zumindest anhören. Sie spielen auf die gesungenen Nationalhymnen an der WM an?

Genau.
Ich mag diese zwei Minuten mit der Schweizer Hymne, wenn ein paar Tausend Leute im Stadion mitsingen, das gibt dir Gänsehaut. Aber wenn dann eine himmellange Frau auftritt und unseren Psalm quietscht, denke ich: Es hätte doch sicher bessere Optionen gegeben (lacht).

Dafür gefällt Ihnen bisher, was nach der Hymne folgt: stets eine starke Leistung der Schweiz.
So ist es. Mich freut nicht nur der Erfolg, sondern auch die Tatsache, dass die Siege keineswegs gestohlen, sondern allesamt erspielt wurden.

Viele Spieler betonen den tollen Teamgeist – ist dieser nicht selbstverständlich?
Nein, überhaupt nicht. Es ist meine neunte WM-Teilnahme, aber solch eine Mischung aus Spass und Professionalität, dieses Gaudi im Team, welches der Konzentration weicht, wenn es zählt – so etwas habe ich nicht oft erlebt.

Haben Sie bereits ganz kurz an eine Medaille gedacht?
Nein! Damit habe ich aufgehört, das kommt nie gut (lacht).

Wie beurteilen Sie Ihre WM-Leistung?
Während des Spiels gibt es immer Dinge, die du besser machen kannst. Aber wichtig ist, dass die guten Punkte die schlechten deutlich übertreffen. Letztlich muss das Team gewinnen. Ich bin dann zufrieden, wenn wir gewonnen haben.

Was erwarten Sie von den nächsten Gegnern Dänemark und Norwegen?
Wir sind glücklich, haben wir so viele Punkte auf dem Konto. Natürlich wäre es falsch, uns nun auszuruhen. Die Dänen und die Norweger werden defensiv gut stehen und versuchen, die Mittelzone zu schliessen. Wir müssen auf ihre Konter aufpassen, es wird keine einfache Aufgabe.

Sie haben vier Jahre in Schweden gespielt, kennen zahlreiche Leute. Werden Sie dieser Tage oft angesprochen?
Es gab einige Reaktionen und Gratulationen, vor allem per SMS – auch aus Übersee. Die Schweden waren natürlich nicht alle erfreut (schmunzelt). Die meisten sind beeindruckt von der Art und Weise, wie wir auftreten, und erwähnen, es mache Spass, der Schweiz zuzusehen.

Wie wichtig ist es für Sie, Ihre Saison nach dem Abstieg mit Rögle (Sd) mit einem positiven Erlebnis abzuschliessen?
Das ist sehr wichtig. Die Saison bei Rögle war in sportlicher Hinsicht der absolute Horror.

Was hat nicht funktioniert?
Nichts, nichts hat funktioniert. Die Klubverantwortlichen wirkten planlos, man sah dreissig Spiele einfach zu, ohne irgendein Zeichen zu setzen. Und danach war es zu spät.

Und wann war für Sie klar, dass Sie in die Schweiz zurückkehren würden?
Unmittelbar nach dem Abstieg.

Und hätte Rögle die Klasse gehalten...
...wäre ich dort geblieben.

Aber immer die Reiserei, und dies mit zwei kleinen Kindern.
Das war sicher auch ein Punkt, der mich zur Rückkehr bewog. Du musst dich jedes Jahr neu einleben, ein Umfeld aufbauen, und dann brichst du alles wieder ab, das ist nicht einfach. Hingegen ist es unglaublich schön, das Reisen mit dem Sport zu verbinden. Du erlebst neue Orte, neue Kulturen, neue Sprachen, einen neuen Lebensstil. Das habe ich immer genossen – aber nach zwölf Jahren ist es genug.

Wo hat es Ihnen am besten gefallen?
Mit Sicherheit in Kalifornien (Gerber spielte 2002 bis 2004 beim NHL-Team Anaheim, die Red.). Ich wohnte südlich von Los Angeles, man ist schnell am Strand, schnell in den Bergen, in zwei Stunden in Mexiko. Eine bessere Lage gibt es kaum. Ich liebte und liebe es, am Wasser zu sein, weil ich dies vorher nie gehabt hatte. Zudem durfte ich in einer tollen Mannschaft spielen – niemand gab uns Kredit, und trotzdem erreichten wir den Stanley-Cup-Final...

...den Sie schliesslich 2006 mit Carolina auch gewannen. Wie war es, beim anschliessenden Empfang dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush die Hand zu schütteln?
Es war sehr eindrücklich, also nicht der George Bush, aber das Weisse Haus.

Haben Sie auch so richtig fest zugedrückt?
Bush hat einen typisch texanischen Händedruck – der langt selber ordentlich zu (lacht).

Und jetzt, nach zwölf Jahren im Ausland, wird Martin Gerber endlich sesshaft.
Ich werde nie sesshaft sein. Ich kann mir vorstellen, ein Weilchen am selben Ort zu bleiben, aber das Fernweh trage ich in mir.

Es heisst, Sie hätten Ihre Wohnung in Lützelflüh verkauft.
Also momentan wohnen wir noch in Lützelflüh, ich wüsste nichts anderes (schmunzelt).

Aber Sie suchten oder suchen in Langnau ein Haus?
Ich suche in Langnau seit fünf Jahren ein Haus. Wissen Sie: Würde alles stimmen, was herumerzählt wird, dann hätte ich wohl schon so alles gekauft, was es überhaupt zu kaufen gibt.

Wegen des Gerüchts, wonach Martin Gerber nach Langnau ziehen wird, dachten viele: Endlich, endlich kehrt der Tinu zu den Tigers zurück.
Ich hatte mit Langnau tatsächlich recht viel Kontakt, auch während der Playouts. Wir waren uns nahe, es sah gut aus.

Wäre Langnau in der NLA geblieben, hätten Sie unterschrieben?
Ja, sehr wahrscheinlich ist das so.

Im Nachhinein lässt sich dies natürlich einfach sagen.
Es war nicht 50 zu 50, es war deutlich pro Langnau.

Beschäftigt Sie der Abstieg der Tigers?
Er beschäftigt mich sehr. Während zwanzig Jahren wurde über eine neue Halle gesprochen – und jetzt, wo die Halle steht, ist Langnau in der NLB und muss quasi ein neues Team zusammenstellen. Ich fand, dass man die Playouts zu sehr auf die leichte Schulter nahm. Wer weiss schon, wann Langnau wieder in die NLA zurückkehren wird?

Weshalb nahmen Sie das Angebot der Kloten Flyers an?
Es gab auch Offerten aus Russland und Finnland, aber ich kenne viele Klotener aus dem Nationalteam. Es sind Supertypen, dort herrscht ein guter Zusammenhalt, das passt mir. Langnau und die NLB waren für mich keine Option, weil ich mir die Tür für eine Olympiateilnahme 2014 offenhalten will.

Ist Sotschi 2014 Ihr letztes grosses Ziel?
Ich habe Sotschi seit zwei Jahren im Hinterkopf. Dieses Ereignis treibt mich an, motiviert mich. Als Athlet sind Olympische Spiele sehr speziell – Turin 2006 zählt zu meinen schönsten Eishockeyerinnerungen. Aber ob ich es ins Kader schaffe, entscheiden andere.

Wenn Ihr Vertrag in Kloten ausläuft, sind Sie 40 Jahre alt...
...und im besten Hockeyalter (lacht). Letztlich entscheiden deine Gesundheit und die Form, wie lange du spielen kannst. Ab 35 musst du jedes Jahr als Bonus nehmen und es geniessen.

Was kommt nach der Karriere?
Ich habe mir zuletzt in den Gesprächen mit Langnau intensive Gedanken über die Zukunft gemacht – bei den Tigers hätte es für mich einige Optionen gegeben. Aber nun spiele ich mindestens zwei Jahre in Kloten. Klar ist, dass ich später etwas mit Eishockey machen und mein Wissen weitergeben will.

Bericht: Bernerzeitung, 11.5.2013

Martin Gerber wird ein Flyer

Martin Gerber wechselt für die kommenden zwei Jahre zu den Kloten Flyers. Der 38-jährige Goalie spielte zuletzt in Schweden beim Erstliga-Absteiger Rögle.

Nach insgesamt zwölf Saisons in Nordamerika, Russland und Schweden kehrt Gerber damit zurück in die National League A. "Ich freue mich sehr auf die Zeit in Kloten. Nach einer sportlich schwierigen Saison in Schweden fiel mir und meiner Familie der Entscheid letztlich leicht. Die Mannschaft hat die notwendige Substanz für ein erfolgreiches Abschneiden und ich werde alles dazu beitragen, dass wir möglichst viele Siege werden feiern können. Mit dem Wechsel nach Kloten kann ich ausserdem mein persönliches Ziel – die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi – weiterhin verfolgen und erreichen", meinte der Berner, der 2001 von Langnau zum schwedischen Klub Färjestad wechselte. Danach spielte er unter anderem für Anaheim, Carolina, Ottawa und Toronto in der NHL.

Nach dem Zuzug von Martin Gerber stehen aktuell drei Torhüter bei den Kloten Flyers unter Vertrag. Die sportliche Leitung führt sowohl mit Lukas Meili wie auch mit Jonas Müller Gespräche über eine sportlich sinnvolle Lösung für die künftige Spielzeit. "Durch den Transfer hat sich die Situation mit den bestehenden Torhütern natürlich etwas verändert. Ich bin sicher, dass wir im Laufe der nächsten Tage Lösungen haben, die für alle Beteiligten stimmen, vor allem aber auch sportlich Sinn machen", sagte Sportchef André Rötheli.

Ein Weg voller Abzweigungen

Sonntagszeitung vom 14.4.2013 

Martin Gerber ist der weitestgereiste Schweizer Eishockeyspieler. Die Wanderjahre haben ihn geprägt und für die Zukunft gerüstet

Von Kai Müller

Lausanne Martin Gerber hat in seiner Karriere manche Abzweigung genommen, doch jeden Frühling führt sein Weg in die Schweiz. Die Rückkehr nach einem langen Winter hat für den Nationalgoalie schon fast etwas Rituelles: Sie ist meist Abschluss eines neuen Abenteuers. Auch in diesem Jahr.

Er sitzt an diesem Donnerstag im Restaurant der Lausanner Eishalle, wo die Schweiz (ohne ihn) am Vorabend im WM-Vorbereitungsspiel Frankreich 6:1 besiegt hat, und blickt zurück. Auf ein schwieriges Jahr in Schweden bei Aufsteiger Rögle, das mit dem Abstieg endete. Könnte er einen Schritt in seiner Karriere rückgängig machen, dann diesen. «Ich war zu blauäugig, weil ich in der Saison davor mit Aufsteiger Växjö fast das Playoff erreicht hatte, und befasste mich nicht eingehend mit der Organisation. Ich ging ein Risiko ein - und verlor», räumt der 38-Jährige ein und schiebt nach: «Sportlich. Sonst war die Zeit dort wunderbar.»

Trotz schmerzvollem Start ins Tor gestanden

Mit dem Fehltritt zu hadern, liegt Gerber aber fern. Die vielen Stationen seiner langen Laufbahn zwischen Nordamerika und Russland haben ihn gelehrt, sich anzupassen, auch wenn die Umstände schwierig sind: «Im Notfall muss man sich halt sieben, acht Monate durchbeissen.»

Diese Einstellung sagt viel über die Person Martin Gerber, diesen ruhigen, zähen Emmentaler, den die eigene Beharrlichkeit so weit gebracht hat. Der Weg des geringsten Widerstands war ihm stets fremd. Sonst wäre er kaum Eishockeyspieler geworden, geschweige denn ein erfolgreicher. Als er mit 12 ein Schnuppertraining in Langnau besuchte, landete ein Puck an seinem Knie und später einer in seinem Gesicht. Die Lippe blutete, zwei Schaufelzähne wackeln noch heute. Doch weil es an Goalies fehlte und er eine - für die Familie mit sechs Kindern nicht erschwingliche - Ausrüstung angeboten bekam, stellte er sich schon bald ins Tor.

«Der Gleiche zu bleiben, ist eine Utopie»

Es sollte der Beginn eines Sportmärchens sein, das zunächst auf eine Kurzgeschichte hinauszulaufen schien. Gerber galt bei den Nachwuchstrainern als weitgehend talentfrei, wurde als 17-Jähriger zu Signau in die 2. Liga abgeschoben. Er kämpfte sich aber zu den SCL Tigers zurück - und hexte sie 1998 zum Aufstieg in die NLA.

Die Suche nach neuen Herausforderungen trieb ihn an. 2001 folgte er Trainer Bengt-Åke Gustafsson zu Färjestad. «Ich hatte davon geträumt, weil noch kein Schweizer in Schweden gespielt und ich viel Gutes gehört hatte», sagt er. Andere Länder interessierten ihn schon länger. Nun bot sich die Möglichkeit, Reiselust und Beruf zu verbinden. Die Meistersaison mit Färjestad, die ihm den ersten NHL-Vertrag bei Anaheim einbrachte, war der Anfang von zwölf Wanderjahren. Sie liessen Gerber zum weitestgereisten Schweizer Eishockeyspieler werden und prägten ihn. «Der Gleiche zu bleiben, ist eine Utopie. Aber ich blieb meinen Grundsätzen treu. Ich entwickelte mich in den verschiedenen Kulturen weiter, indem ich lernen musste, an einem fremden Ort etwas Neues aufzubauen und mich zurechtzufinden», sagt er.

Das galt speziell für sein Engagement beim Moskauer Vorortclub Atlant Mytischtschi 2009/10. Gerber hatte bei Ottawa eine schwierige Saison mit Abstechern zum Farmteam und spätem Transfer zu Toronto hinter sich, worauf er beim KHL-Verein unterschrieb, weil er Spielpraxis brauchte und ihn die fremde Liga seit einiger Zeit reizte. Selbst nach sechs NHL-Jahren mit 238 Spielen bei vier Clubs und als Stanley-Cup-Sieger 2006 mit Carolina verschmähte er den bequemen Weg und verzichtete auf eine Rückkehr in die Heimat.

Für eine Familie mit Kind und Hund, aber ohne Sprachkenntnisse sei Russland «kein Zuckerschlecken» gewesen, erzählt er. Und doch nehmen die Erinnerungen einen speziellen Platz ein. Seine Partnerin Bettina brachte Tochter Lina in Moskau zur Welt, zwei Monate später, im Dezember 2009, lag Gerber selber im Spital. Bei einem Zusammenprall in einem Match brachen zwei Dornfortsätze an den Halswirbeln, rissen die Halswirbelbänder. Dank seiner ausgeprägten Muskulatur entging er einer Lähmung. Heute sagt er: «Seither fährt es mir direkt ins Mark, wenn ich Videos von Missgeschicken und Unfällen sehe.» Fünf Monate später bestritt er bereits wieder die WM, seine achte und bisher letzte.

Nächstes Jahr in der Schweiz oder in Schweden

Mittlerweile, nach einem weiteren Anlauf in Nordamerika, der Geburt von Sohn Louis (Oktober 2011) und zwei Jahren in Schweden, ist er in einem Alter, in dem die Zukunft abseits des Rinks zum Thema wird. Dass er dem Eishockey - in welcher Funktion auch immer - erhalten bleiben wird, ist klar: «Ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die man weder lernen noch kaufen kann - das will ich ausnützen.» Einem Mann mit solchem Netzwerk sollte manche Tür offen stehen.

Noch ist seine Karriere aber nicht vorüber. Gerber wird in Schweden oder in der Schweiz weiterspielen, er fühlt sich an beiden Orten zu Hause. «Heimat ist für mich dort, wo ich viel Zeit verbracht und ein soziales Umfeld habe», sagt er. Gespräche hat er unter anderem mit Kloten und Servette geführt, ein konkretes Angebot liegt nicht vor. Das hat Zeit. Zuerst will er sich für die WM aufdrängen. Und dann entscheiden, ob er vor der Rückkehr in die Schweiz eine weitere Abzweigung nimmt.

(Quelle: Sonntagszeitung)

Martin Gerber in der Nationalmannschaft

Das Goalie-Trio für die WM steht schon mehr oder weniger fest, denn Leonardo Genoni sagte dem Nationaltrainer Sean Simpson ab.

Wie Simpson an einer Medienorientierung zum Trainingsauftakt in Winterthur sagte, sei seine Unzufriedenheit über die abgelaufene Saison der Grund für die Absage. Mit Reto Berra (Biel) und Tobias Stephan (Servette) hat Simpson bereits zwei potenzielle WM-Torhüter im Aufgebot. Dazu dürfte bald Martin Gerber nachrücken, der mit Rögle aus der schwedischen Elitserien abgestiegen ist. Sein Club steht noch für zwei belanglos gewordene Auf-/Abstiegsspiele im Einsatz, womit Gerber nächste Woche zur Nationalmannschaft stossen kann.

(Quellle: hockeyfans.ch)

Martin Gerber mit Rögle abgestiegen

Der Schweizer Nationaltorhüter ist mit dem Rögle BK aus der Elitserien abgestiegen. Damit dürfte auch seine Zeit in Ängelholm zu Ende gehen. Wohin es ihn zieht oder ob er nach vielen Jahren in Nordamerika, Russland und Schweden in die NLA zurückkehren wird, ist derzeit noch offen.

Zwei Runden vor Ende der Auf-/Abstiegsrunde steht der Aufstieg von Leksand und Örebro bereits fest. Rögle und Timrå steigen ab. Rögle verlor auswärts vor 7650 Zuschauern gegen Leksand 1:3 und besiegelte damit das Resultat der Auf-/Abstiegsrunde. Gerber wehrte 25 von 27 Schüssen ab und wurde nach 42 Minuten ausgewechselt.

(Quelle: hockeyfans.ch)

20 Minuten: Martin Gerber vor einem neuen Hockey-Wunder

von Klaus Zaugg, Ängelholm

Er ist der fast vergessene Held unseres Hockeys. Aber bei der WM könnte Torhüter Martin Gerber (38) unserer wichtigster Einzelspieler sein.

Senior mit dem Feuer eines Juniors

Das Alter nimmt zu, aber die Leistung nicht ab. Der Langnauer ist mit 38 neben Jonas Hiller (Anaheim) und Tobias Stephan (Servette) unverändert der beste Schweizer Torhüter.

Martin Gerber war beim Deutschlandcup in München mit einer Abwehrquote von 96,2 Prozent und einem Gegentordurchschnitt von 1,50 der herausragende Torhüter des Turniers. Für die Schweizer Nationalmannschaft war er gegen Vizeweltmeister Slowakei (3:2) einer der Matchwinner und gegen Kanada sorgte er ebenfalls für den entscheidenden Unterschied. Nach zwei Dritteln führten die Schweizer bloss mit 2:1. Gerber wehrte jedoch in den letzten zwanzig Minuten 24 Schüsse ab und ermöglichte damit den klaren 6:1-Sieg. Nur 48 Stunden danach führte der Emmentaler in der schwedischen Elitserien auch Rögle mit einer Abwehrquote von 96,9 Prozent zu einem 4:1-Erfolg gegen AIK Stockholm.

Ganzer Bericht auf www.wochen-zeitung.ch